14.5.2012 von Bernd.
SF-Treff im Parallelweltzelt in Jena Mai 2012
Kurzbericht von Bernd Wiese
Am Samstag, den 12. Mai fand unter dem Jenzig bei Jena auf den dortigen Zeltplatz der erste Bundesländer übergreifende SF-Treff statt. Entgegen schlechter Wetterprognosen begegneten bei ausgezeichneten Wetter SF-Fans aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sechs Autoren aus eben diesen Bundesländern. Detlef Köhler, Frank W. Haubold und Wilko Müller jr. lasen aus ihren neu erschienen Romanen „Interstellares Mysterium“, „Götterdämmerung: Die Gänse des Kapitols“ und „Fräulein Schmidt und die Suche nach Atlantis“. Erzählungen wurden dem interessierten Publikum von Heidrun Jänchen, Peter Schünemann und Axel Wolf geboten. Dabei fand ich, dass die Erzählungen und Auszüge am besten ankamen, die Science Fiction mit Problemen der Gegenwart verknüpften und/oder sich durch subtilen Humor auszeichneten. Die Veranstaltung ging effektiv von 14.00 Uhr bis kurz nach 18.00. Neben den Lesungen konnte man sich mit anderen Fans austauschen oder neue und antiquarische interessante SF-Literatur durch Kauf oder Tausch erwerben.
Kleiner Hinweis für die Veranstalter, es reicht völlig aus, das Treffen, wie es denn auch real war, 14.00 Uhr zu beginnen und nicht wie bei der Planung vorgesehen 12.00 Uhr. Dadurch wäre auch von Anfang an das Catering durch den Zeltplatz abgesichert.
Die Zahl der Vorlesenden, also sechs war ideal, mehr sollten es nicht sein, so dass man in der Lesungs freien Zeit auch mit den Autoren besser ins Gespräch kommen kann.
Alles in allem sollte im Interesse von Fans und Autoren, dieses neue Format von Treffen aufrecht erhalten und zu einer regelmäßigen Einrichtung gemacht werden.
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5.5.2012 von admin.
Als am 21. Dezember 2012, genau um 11.18 Uhr GMT, etwa 6 Millionen Menschen spurlos verschwanden, interessierte das zunächst kaum jemand. Es waren schließlich fast nur arme Schlucker aus den mittelamerikanischen Slums, Bauern aus entlegenen Dörfern, eben Eingeborene. Wen störte es schon in Mexiko, wenn die letzten lebenden Nachfahren der Maya-Kultur plötzlich nicht mehr da waren? Nur in Guatemala geriet man in Unruhe, als 40% der Bevölkerung fehlten.
Sie hatten ordentlich aufgeräumt und schon längst ihre paar Habseligkeiten gepackt gehabt, als sie sich alle gleichzeitig an jenem Tag hinsetzten und warteten.
Dann verschwanden sie.
Einige von ihnen hinterließen kurze Botschaften, die in etwa auf eines hinausliefen: »Macht’s gut«, schrieben sie, »und danke für nichts!«
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Wilko Müller jr., 5.5.2012
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30.4.2012 von Bernd.
Durch den Film „John Carter – Zwischen den Welten“ wurde ich angeregt, die Romane aus der Reihe noch einmal beziehungsweise erstmalig zu lesen.
John Carter ist ja eigentlich eine Romanreihe, die aus mindestens 11 Teilen, andere Quellen sprechen von fünfzehn, besteht. Der Zyklus entstand in den Jahren 1912 bis 1943 und erschien zuerst in amerikanische Science Fiction Magazinen. Im Deutschen sind lediglich vier Bände erschienen.
Die Prinzessin von Mars (The Princess of Mars) von Edgar Rice Burroughs
Kranichborn Verlag Leipzig, 1996
aus dem Amerikanischen nach der Ausgabe von 1912
In diesem ersten Band des Mars oder Barsoom-Zyklus gerät der ehemalige Südsstaatenoffizier John Carter durch Willenskraft, die nicht weiter erläutert wird auf den Mars.
Auf diesen Planeten, den er als sterbend erkennt, hat er aufgrund der anderen Schwerkraftverhältnisse ungeahnte Fähigkeiten, die sich bei der Flucht vor den anderen Einwohnern des Mars und bei Kämpfen mit diesen auszahlen. Trotzdem gerät er zunächst in eine Art Gefangenschaft, kann aber einen Vertreter der grünen Marsbewohner Tars Tarak, so von sich überzeugen, das nach und nach eine feste Freundschaft zwischen diesen unterschiedlichen Wesen entsteht.
Aber auf dem Mars gibt es auch noch mehrere humanoide Spezies. Eine Vertreterin der roten Marsmenschen ist Dejah Thoris, die John Carter als Gefangene kennen lernt. Sie ist die Prinzessin des Herrschers der Stadt Helium, die sich im Kampf mit den Herrschenden einer anderen Stadt im ständigen Krieg liegt.
Tars Tarak ermöglicht nicht nur die Flucht der beiden Humanoiden, sondern gibt ihnen als Begleitung auch seine Tochter mit und einen Marshund, der zu John Carters ständigen Begleiter wird.
John Carter, der sich in Dejah Thoris verliebt hat, stellt sich auf die Seite von Helium und so gelingt es mit seiner Unterstützung und den Tharks unter ihren neuen Anführer, die Feinde von Helium zu besiegen.
Nun könnte John Carter glücklich und zufrieden mit Dejah Thoris auf dem Mars leben, wenn es da nicht die Thern gäbe, die die Sauerstoff-Versorgung von Helium sabotieren.
Als John Carter versucht, die Anlage wieder in Gang zu bringen findet er sich plötzlich wieder auf der Erde wieder.
Verzweifelt versucht r wieder zu seiner geliebten Dejah Thoris und seinem Kind zurück zu kehren.
Deshalb wendet er sich an seinen Neffen, der ihm einen besonderen Gefallen tun soll, der er hat für sein Ableben ganz besondere Wünsche.
Dieser Kontakt wird in einer Rahmenhandlung dargestellt und der Neffe will Burroughs selber gewesen sein, der aus den Unterlagen seines Onkels den ersten Roman veröffentlicht hat.
Die Götter des Mars (The Gods of Mars) von Edgar Rice Burroughs
Kranichborn Verlag Leipzig, 1996
aus dem Amerikanischen nach der Ausgabe von 1913
John Carter gelingt es nach zehn Jahren auf die gleiche geheimnisvolle Art zum Mars zurückzukehren, den er ziemlich abrupt und unfreiwillig nach einem fast zehnjährigen Aufenthalt verlassen hatte. Er landet in einem ihm völlig unbekannten Landstrich mit rotem Gras, großen Bäumen und bunten Blüten. Es ist das Tal des Iss, dort wo die Barsoomianer das Paradies wähnen. Doch John Carter und Tars Tarkas, den Anführer der Tharks, der grünen Marsbewohner, der John beim ersten Aufenthalt so etwas wie ein Freund geworden war und den er nun wieder trifft, müssen bald erkennen, das dies nicht das Paradies sein kann. Denn sie sehen sich bald den Angriffen blauhäutiger Pflanzenwesen und der bereits bekannten weißen Riesenaffen ausgesetzt. Nur mit großer Mühe und harten Kämpfen können sie diesen entkommen. Geraten aber gleich darauf in neue Gefahren. Diesmal in Gestalt der weißhäutigen menschenähnlichen intelligenten Spezies, den Thern und den schwarzen Piraten von Barsoom.
Während der Auseinandersetzung mit beiden kämpferischen Rassen lernen Tars Tarkas und John Carter das Mädchen Thuvia kennen.
John Carter wird zum Gefangenen der Schwarzen Piraten, die sich selbst die Erstgeborenen nennen und die Göttin Issus anbeten.
Wie bereits bei den Tharks und den Thern findet er heraus, das auch deren religiöse Vorstellungen ein einziges Lügengespinst sind. Die Göttin Issus ist genauso wenig göttlich, wie die Thern es sind. Dies erkennend zettelt John Carter ein Sklavenrebellion an. Er findet neue Verbündete und kann nach Helium zurückkehren.
Dort erfährt er vom Verschwinden von Dejah Thoris, seiner Frau. Doch ehe er sich auf die Suche machen kann wird er vom jetzigen Herrscher von Helium der Ketzerei angeklagt, da er den religiösen Vorstellungen als Schwindel bewiesen hatte. Mit Hilfe von Freunden gelingt ihm auch diesmal die Flucht.
Nun stellt sich heraus, das Dejah Thoris eine Gefangene der Schwarzen Piraten, damit von Issus ist. Mit einer gewaltigen Luftflotte bricht er auf und will sich den Schwarzen Piraten stellen und Deja Thoris aus deren Händen befreien.
Der zweite Roman ist bereits viel flüssiger und dadurch spannender geschrieben.
Burroughs schildert wie bereits in „Der Prinzessin von Mars“ fantastische Reiche. Aber viel mehr als im Vorgängerband auch technische Einrichtungen und Waffen. Es gibt sowohl Lufschiffe, als auch Flugzeuge und U-Boote, die die einzelnen Parteien auf dem Mars besitzen und hauptsächlich zu kriegerischen Zwecken einsetzen.
Sehr breiten Teil nimmt diesmal auch die Darstellung der religiösen Vorstellungen ein und die damit verbundene Kritik an diesen.
Interessant ist es auch, das obwohl John Carter ja ehemaliger Südstaaten-Offizier war, er keine Ressentiments gegenüber anderen Rassen oder Völker hat. Entscheidend für ihn ist Tapferkeit, Entschlossenheit, Loyalität um jemanden zu beurteilen. So hat er schon nach kurzer Zeit Freunde aus den verschiedensten Gruppen der Marsbevölkerung. die ihm beistehen.
Leider endet der Roman, ähnlich wie der erste, als eine Art Cliffhanger. Obwohl ich nicht weiß, ob es diesen Begriff schon zu Burroughs Zeiten gegeben hat.
Der Kriegsherr des Mars (The Warlord of Mars) von Edgar Rice Burroughs
Williams Verlag Alsdorf, 1972
aus dem Amerikanischen von Leni Sobez
John Carter wartetet nun bereits sechs Marsmonate vor dem Sommentempel,der Issus , der falschen Göttin, in dem seine Frau Dejah Thoris gemeinsam mit Prinzessin Thuvia und der Thern-Prinzessin Phaidor eingeschlossen waren.
Während dieser Wartezeit kommt er auf die Spur einer Verschwörung von einigen schwarzen Piraten, die sich selbst die Erstgeborenen nennen, und den führenden Thern. Als er der Spur nachgeht, führt diese auch wieder zum Sonnentempel der Issus. Dort kann er nur sehen wie Dejah Thoris und Thuvia von den Verschwörern wieder entführt werden.
Ihm bleibt nichts anderes übrig als den Verfolgern auf den Fersen zu bleiben.
Dabei ist er immer wieder neuen Zweikämpfen ausgesetzt.
Auf seiner Suche begegnen im immer neuere Rassen, die den Mars in unwirtlichen Regionen bevölkern. Neben den grünen und roten Marsmenschen in den Wüsten des Mars, den blauen Pflanzenmenschen und den weißen Therns im trügerisch bunten Tal Dor, den schwarzen Erstgeborenen am Südpol, trifft er diesmal auf Vertretern einer gelben Rasse am Nordpol des Mars.
Auch hier gelingt es ihm, durch sein beherztes Eingreifen neue Freunde zu gewinnen, die ihm auf seiner Suche Hilfe angedeihen lassen.
Schließlich werden John Carters Mühen belohnt. Er kann mit Hilfe seiner Freunde seine Widersacher besiegen, findet nicht nur Dejah Thoris, sondern auch deren Vater und Bruder wieder.
Und am Ende wird er zum Kriegsherr von Barsoom ernannt.
Mit diesen dritten Band kommt die Geschichte also erst einmal zu einem ordentlichen Abschluss mit Happyend.
Thuvia, das Mädchen vom Mars (Thuvia, Maid of Mars) von Edgar Rice Burroughs
Bildschriftenverlag, Alsdorf 1973
Thuvia ist der 4. Band aus der Reihe „John Carter vom Mars. Er erschien als Buchform erstmals 1920 und ist meines Wissens nach der letzte der bisher ins Deutsche übersetzt wurde. Denn leider wurde die geplante Publikation des Kranichborn Verlags eingestellt.
Der vierte Band hat als Protagonisten Thuvia, die wir schon aus den Bänden „Die Götter des Mars“ und „Kriegsherr von Mars“ kennen und Carthoris, John Carters Sohn.
Im Prinzip ist das Handlungsschema wie die Vorgängerbände aufgebaut. Diesmal wird Thuvia entführt und Carthoris begibt sich auf eine abenteuerliche Odyssee um sie zu finden und zu befreien.
Somit gibt es kaum Spielraum für etwas Neues. Zwei neue Spezies werden eingeführt, bieten aber nicht mehr wirklich Interessantes wie das in den Vorgängerbänden war.
Auch die Technik, Luftschiffe, Flugzeuge wird nicht mehr innovativ ergänzt. Einzig eine Art Autopilot wird beschrieben und Hologrammen ähnliche Krieger, deren Waffen nur tödlich ist, wenn man von deren Tödlichkeit überzeugt ist.
Glücklicher weise ist der Roman in sich abgeschlossen, denn alles andere wäre bei der Publikationsfolge fatal.
Mit diesen Band endeten die deutschsprachigen Veröffentlichungen. Vielleicht nimmt sich nach dem nun der Film in den Kinos lief ein Verlag sich der Übersetzung der restlichen Bände an. Für die Nostalgie-SF wäre es jedenfalls ein großer Gewinn. Stellt dieser Zyklus aller wahrscheinlichkeit den ersten Science Fiction Zyklus überhaupt dar. Außerdem findet man in dieser Reihe schon Motive, die sich erst viel später zum Beispiel auch im Star Wars Zyklus oder in Avatar wieder finden.
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27.4.2012 von Bernd.
Osiris Ritual von George Mann
Piper München, Zürich, 2012
Nur wenige Wochen nachdem Newbury und Hobbes den Whitechapel Mörder und seine Hintermänner aufgespürt und unschädlich gemacht haben beginnt die zweite Geschichte des Ermittlerpärchens aus dem alternativen London.
Während Newbury der spektakulären Enthüllung einer thebanischen Mumie beiwohnt, versucht Veronica Hobbes das Verschwinden junger Mädchen und Frauen zu ergründen. Die Spur führt zu einem Magier, denn in dessen Vorstellung sollen die Mädchen das letzte Mal gesehen worden sein.
Parallel zu diesen beiden mysteriösen Vorfällen erhält der Museumsmitarbeiter, der eigentlich Agent der britischen Krone ist, den Auftrag ,einen verschwundenen ehemaligen Geheimagenten aufzuspüren. Dies ist verbunden mit Recherchen über seinen quasi Vorgänger.
Während er seine Untersuchungen fortführt geschehen weitere Morde und weitere Frauen verschwinden.
Veronica Hobbes als auch Sir Maurice geraten wieder einmal mehr in Lebensgefahr.
Wer denn ersten Band gelesen hat, ahnt bereits das beide Fälle wieder zu einem großen Ganzen gehören.
Am Ende werden auch Newbury und Hobbes diesen Fall mit höchsten eigenen Einsatz lösen.
Doch die letzten Kapitel, die mit dem eigentlichen Fall nichts mehr zu tun haben, lassen nicht nur die Protagonisten sondern auch den Leser etwas verstört zurück.
Hoffentlich geht es bald weiter, in englisch gibt es bereits „The immorality Engine“, der die Geschichte von Newbury und Hobbes fortsetzt und abschließt?
Die Steampunk-Elemente waren in diesem Teil sehr sparsam eingesetzt und wer nicht den ersten Band gelesen hat, würde auch kaum erkennen, dass es sich um eine Alternativ-Story handelt. Es sei denn man registriert, das Königin Viktoria auch 1902 noch lebt.
Überhaupt tauchen immer wieder Querverweise zum ersten Band auf und es wäre schon besser man hätte diesen gelesen, denn ich könnte mir vorstellen, dass man sonst ziemlich ratlos den Geschehen folgt.
Während im ersten Band es um die alternative Steampunk-Technik ging, ist diesmal das Hauptaugenmerk auf einen mystischen Okkultismus gerichtet. Was aber der Spannung keinen Abbruch tut.
An dieser Stelle soll nicht unerwähnt bleiben, das beim diesjährigen Elstercon in Leipzig unter dem Motto: „Wege durch Dampf und Rauch“ http://www.fksfl.de/styled-9/index.html George Mann als Gast erwartet wird und bestimmt den Interessierten Frage und Antwort stehen wird.
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25.4.2012 von Bernd.
Janke vs. Wernher von Braun : die Ideen eines Weltraumphantasten
Hrsg. Von Peter Lang und Moritz Götze
Halle: Hasen-Verlag, 2007
Katalog zur Ausstellung im Historisch- Technischen Informationszentrum Peenemünde
Dieses großformatige Buch mit seinen vielen Skizzen und Zeichnungen ist eine interessante Entdeckung für alle, die sich für die frühen Utopien der Raumfahrt interessieren.Während die Ideen eines Wernher von Braun durch die Unterstützung erst Hitlerdeutschlands, danach den USA verwirklicht werden können, werden die Ideen von Karl Hans Janke nicht beachtet und dienen bestenfalls als Studienobjekte für die Psychiatrie. Denn dieser Janke befindet sich über vierzig Jahre in einer psychiatrischen Anstalt bei Hermsdorf/Sachsen.Seine akribischen, im Stil eines Ingenieurs ausgeführten Zeichnungen würden jedem Script-Zeichner utopischer Filme zu Ehre gereichen. Aber da er an die Realisierbarkeit seiner Entwürfe festhält und sie sogar als Patente anmelden will , ist dies nur ein Beweis seiner Schizophrenie.Dieser Band stellt nun seine technisch, und wissenschaftlich anmutenden Darstellungen als Begleitbuch zu einer Ausstellung in Peenemünde dar. Vielleicht ist er ja doch ein verkanntes Genie. Dies erfährt man aber in diesem Buch auch nicht, denn seine Zeichnungen werden nun als Kunstobjekte dargestellt, leider verabsäumt man, auch mal einen Wissenschaftler oder Techniker zu Worte kommen zu lassen, ob nicht doch das eine oder andere auf wissenschaftlich-technischen Grundlagen beruht.Trotzdem ist das Buch eine Art späte Anerkennung .der phantastischen Visionen von Janke.. Mittlerweile gibt es den Verein Rosengarten e.V. der sich dem Gesamtwerk von Karl Hans Janke angenommen hat. Zu finden unter folgender URL: http://www.karl-hans-janke.de/?s=home.Karl Hans Janke wurde am 21.8.1909 in Kolberg/ Pommern geboren; er starb in der psychiatrischen Anstalt Hubertusburg bei Wermsdorf am 15.2.1988. Eine Ausstellung in Peenemünde, dazu ist das vorliegende Buch der Begleitband und auch mehrere Sendungen im MDR versuchen ihn dem Vergessen zu entreißen. Inzwischen wird sein Werk nicht nur unter psychiatrischen und künstlerischen Aspekten gesehen, sondern es wurde auch begonnen sein Erbe durch Techniker zu prüfen. Interessant hierbei ist die Tatsache, das unlängst eine seiner Erfindungen im Dresdener Patentamt gefunden wurde und sich nach Überprüfung als funktionsfähiges Navigationsgerät für die Luftfahrt herausgestellt hatte.Vielleicht hat ja Dr. Grampp, der den Nachlass wieder entdeckt hatte recht, als er meinte auch ein Leonardo da Vinci wurde zu Lebzeiten verkannt und als Ketzer gebrandmarkt, vielleicht wird man in zwanzig oder dreißig Jahren Janke als das Genie erkennen, das er tatsächlich war. Das könnte aber meiner Meinung nach auch bedeuten, dass hier ein Mann für schizoid erklärt worden war, der es aber vielleicht gar nicht war, sondern nur mit einer überbordenden Phantasie gesegnet war, die seine Umwelt einfach nicht begriffen hat.
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24.4.2012 von Bernd.
Affinity Bridge von George Mann
Piper Verlag München, 2011
Wir schreiben das Jahr 1901, es ist November und das britische Empire wird von Königin Victoria souverän regiert.
Da stutze ich schon, November 1901? Königin Viktoria? Aber die starb doch schon im Januar 1901?
Aber ja , schließlich befinde ich mich inmitten eines Alternativweltromans mit Steampunk-Elementen.
Über London und Großbritannien überhaupt kreisen riesige Luftschiffe für den Personen- und Transport-Verkehr. Dampfgetriebene Busse machen die Straßen unsicher.
Und mittendrin agiert das Ermittlerpärchen Sir Maurice Newbury und seine Assistentin Veronica Hobbes und soll einen Absturz eines Luftschiffes aufklären. Der einerseits mysteriös ist und andererseits auch politisch brisant werden kann. Parallel dazu gibt es noch geheimnisvolle Morde in Whitechapel und eine Seuche, die die Befallenen zombifiziert und aller Wahrscheinlichkeit aus Indien eingeschleppt wurde, bedroht die Londoner Bevölkerung.
Newbury und Hobbes ermitteln im Auftrag der britischen Krone und mit Unterstützung von Scotland Yard gegen profitgierige Unternehmer und skrupellose Wissenschaftler. Sie werden mit Automatenmenschen konfrontiert, haben es mit geisterhaften Mördern zu tun und liefern sich manchen Kampf mit zombieartigen Ungeheuern im Londoner Nebel.
Wie die einzelnen Puzzle-Teile sich zu einem ganzen zusammenfügen ist spannend und rasant in Szene gesetzt.
Dabei ist die Handlung so gestaltet und das Buch so geschrieben, dass man es kaum aus der Hand legen möchte.
Die Charaktere der Hauptdarstellung sind interessant, und dabei auch nicht nur glatt dargestellt. Auch sie haben ihre dunklen Seiten, so zum Beispiel die Opiumsucht von Newbury und die geheimnisvollen Familienverhältnisse von Hobbes.
Es gibt Ähnlichkeiten mit anderen Kriminalisten der Literaturgeschichte, so natürlich mit Holmes und Watson, aber auch Sayers Lord Peter Wimsey. könnte Pate gestanden haben.
Bei einigen technischen Schilderungen war ich sehr an „Dr. Who“ erinnert, was aber leicht zu verstehen ist, da George Mann für diese von mir geliebte Serie laut Klappentext auch Drehbücher geschrieben hat.
Das nächste Abenteuer von Newbury und Hobbes habe ich jedenfalls bereits geordert, denn ich möchte zu gern wissen wie es in dieser düsteren Alternativwelt weiter geht.
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19.3.2012 von admin.
Tobias Radloff: Schwarzspeicher
Spreeside Verlag 2012
gelesen von Peter Schünemann
Buchmessen halten doch immer wieder Überraschungen bereit! Am 15. März 2012 setzte ich mich gegen 13.30 Uhr auf die Fantasy-Leseinsel in der Leipziger Messehalle 2 und lauschte Tobias Radloff, der seinen Roman „Schwarzspeicher“ (interessanter Titel) vorstellte. Drachen und andere mythische Wesen, die sonst die Leseinsel beherrschen, hatten eine halbe Stunde Pause; statt dessen führte Radloff uns ins Deutschland einer sehr nahen Zukunft:
Drei Jahre vor Beginn der Handlung, am 16. Oktober, vernichtete ein Terrorist mittels „rollender Bombe“ den Alexanderplatz samt Fernsehturm und tötete so zweitausend Menschen. Justizstaatssekretär Joseph Westphal, schnell am Ort des Anschlags, grub mit bloßen Händen im Schutt nach Überlebenden - das Bild ging durch die Medien. Nun, im Heute des Buchs, ist Westphal Herr des neu geschaffenen IKM, des Bundesministeriums für Information und Kooperation; Gegner nennen es allerdings „Informationskontrollministerium“. Eines der ersten Gesetze, die Westphal durch den Bundestag peitschte, verbietet sämtliche lokale Speichermedien – alle, von der Festplatte bis zum Chip, werden „Schwarzspeicher“. Als Ersatz erhält jeder Bundesbürger einen Pod, eine persönliche Online-Datenbank, auf der er alles speichern kann. So fällt dem Ministerium die Überwachung terroristischer (nur solcher?) Aktivitäten leichter. Im Zuge dieser Entwicklung werden Informations- und Meinungsfreiheit eingeschränkt; aber die Deutschen, schockiert von ihrer Verwundbarkeit, machen das mit. Sie sehen in Westphal nicht nur einen vertrauenswürdigen Politiker, sondern eine Art Messias, eine „Mischung aus Jesus und Rommel“, wie Radloff schreibt.
Dann jedoch gerät Martin Effenberger – genannt Meph -, ein Pod-Designer, mit dem Ministerium in Konflikt. Meph, im Grunde ein angepasster Bürger, hat auf einer Geschäftsreise in Schanghai eine Disko besucht, die ihren Gästen statt Eintrittskarte einen Chip unter die Haut spritzt. Da er vergisst, diesen zu entfernen, „bricht“ er das Schwarzspeichergesetz. Deshalb wird das Flugzeug, in dem er zurück nach Deutschland fliegt, fast abgeschossen; später verhaftet und foltert man ihn und verfolgt ihn auch nach seiner Freilassung weiter. Besonders tut sich dabei Alfons Littek hervor, Staatssekretär im IKM. Er jagt nicht nur Meph gnadenlos, er betreibt auch die unehrenhafte Entlassung Rebekka Meyers, der Pilotin, die den Abschuss verhinderte, und er sabotiert die Bemühungen des IKM-Kommissars Hanno Stephans, den „Fall“ friedlich zu lösen … Mehr zur sehr komplexen Handlung des Buchs verrate ich hier nicht. Nur so viel noch: der im Untergrund lebende Cassandro, ein „Schattenmensch“, und das Pen-and-Paper-Rollenspiel Thought Police sind dafür sehr wichtig.
Tobias Radloff erzählt hervorragend eine extrem spannende Geschichte. Gleich die erste Szene, eine aus Thought Police, fesselt einen – und so geht es dann immer weiter, man legt das Buch nur unter Zwang aus der Hand. Nötige Informationen zum politischen Hintergrund und zur Technik e verwebt der Autor auf elegante Weise mit den Ereignissen; besser kann man das nicht machen, nie wirkt es aufgesetzt oder aufdringlich. Die Story gehört den Figuren, die Radloff lebendig und schlüssig agieren lässt, in einer zunehmend von Computern beherrschten Umwelt, welche der studierte Informatiker bis ins Detail brillant darstellt. Mehr Lob? Bitte sehr: Der Schluss, ebenso überraschend wie überzeugend, lässt keine Wünsche offen.
Bei aller Spannung aber nimmt „Schwarzspeicher“ zugleich leidenschaftlich Partei für die Freiheit, warnt vor ihrer schleichenden Aushöhlung im Namen paranoiden Sicherheitsdenkens; Bezüge zum Hier und Jetzt sind unübersehbar. Fazit: Eine konsequent erdachte, exzellent gemachte Nah-SF-Geschichte - einer der besten deutschen SF-Romane der letzten Jahre.
Tobias Radloff: Schwarzspeicher, Spreeside Verlag, 362 S., € 9,99, ISBN 978-3-939994-28-2
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19.3.2012 von Bernd.
Vampire Earth – Flug des Adlers (Valentine’s Resolve) von E.E.Knight
Heyne Verlag, 2011
Die Handlung dieses sechsten Teils der Reihe beginnt etwa zwei Jahre nach den Ereignissen des vorhergehenden Teils „Verräterblut“.
Der Paria David Valentine, ehemals Major des Kommando Süd des Vereinigten Freien Territoriums befindet sich im neutralen Grog-Gebiet. Dort wird er von einer Gruppe alter Bekannter aufgespürt. Man hat einen neuen Auftrag für ihn, dafür würde ihm Straffreiheit zugesichert.
Sein Weg führt ihn nun nach Westen. Natürlich begegnet er dabei wieder einigen Quislingen, dabei zeigt sich dass ein großer Teil der Menschen sich mit der Entwicklung unter der außerirdischen Besatzung durch die Kur angefunden hat und nur noch daran interessiert ist, ihr eigenes Leben so gut und so unauffällig wie möglich zu gestalten. So zum Beispiel die Mitglieder des „Flying Circus“ eine Fliegerstaffel, die einerseits die Arbeit für die Kur übernommen hat, andererseits aber auch Schmuggel auf eigene Faust betreibt.
Weitaus unliebsamer sind die Erlebnisse mit Insektoiden, die die Kur scheinbar auch mitgebracht haben und mit vollkommen verwilderten Desperados.
Valentine erreicht das freie Territorium im Nordwesten, das sich Pazifik-Kommando nennt. Aber als er in Seattle entdeckt, wie dort gegen die Kur operiert wird, geht es ihm doch gegen den Strich. Als er diese Art der Kampfführung anprangert, gerät er wieder einmal mehr in Schwierigkeiten. Er muss fliehen, wird gefangen, gerät in ein Strafbataillon , wo er einen alten Bekannten wieder trifft. Doch ehe er sich im SB etablieren kann, wird er von einem Bärenkommando des Pazifikkommandos wieder aufgegriffen und soll nun an die Kur im Austausch gegen andere Gefangene ausgeliefert werden.
Aber es wäre nicht Valentine, wenn er sich nicht daraus winden könnte. Er geht einen Deal mit dem Kur ein und so geht es am Ende mit überraschenden Ergebnis doch wieder irgendwie gut aus.
Übrigens, der für den deutschen Titel des Buches verantwortlich ist, hat, hat bestimmt nicht den Roman gelesen. Sonst hätte er festgestellt, das der „Adler“ eine völlig andere Rolle spielt, denn nicht Valentine, der im Roman tatsächlich fliegt, ist hier der Adler. Mehr will ich hier auf Spoiler-Gefahr hin aber nicht verraten.
Die gute Nachricht für den Leser: diesmal ist es kein Cliffhanger und man könnte, auch wenn der Sieg über die Kur noch in weiter Ferne ist,( wird es ihn je geben?), hier aufhören. Aber es gibt im Amerikanischen bereits drei weitere Teile: Fall of Honor, Winter Duty und March in Country. Bisher gibt es leider davon keine deutsche Übersetzungen und ob sie überhaupt geplant sind ist ungewiss.
So könnte es also sein, dass wir die Vampire Earth, nachdem wir David Valentine fünfzehn Jahre (so die bisher abgelaufene Story im Deutschen) begleitet haben, nun verlassen, weil wie so oft, wieder eine Serie leider nicht mehr fortgesetzt wird. So etwas kennen wir ja auch schon zu Genüge aus dem Fernsehen, jetzt auch immer mehr bei Büchern..
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15.3.2012 von Bernd.
Geschehen aus jener andern Welt : Erzählungen von Georg von der Gabelentz
L. Stackmann Verlag, Leipzig, 1923
Die Erzählungssammlung von Gabelentz beginnt mit „Die Fratze des Ich“. Graf Bergk verliebt sich in eine Theaterkünstlerin. Aber zu der Liebe gesellt sich bald Eifersucht, ein Eifersuchtswahn der ihn in einem Duell sogar einen Menschen töten lässt. Aber damit nicht genug sein Wahn wird größer und schließlich ist er eifersüchtig auf sich. Auf sein anderes Ich, das sich für ihn sogar materialisiert. Und dieses andere ich muss weg.
Die „Wunderschale“ ist eine märchenhafte Parabel was wiegt schwerer als Macht, Ruhm, Gold und Wissen?
In der Erzählung „Der erschlagene Hof“ rächt sich ein Vater, der seine beiden Söhne im Krieg verloren hat unter Ausnutzung seiner Kenntnisse in Natur und Technik an die vermeintlichen Schuldigen. „Die Lebendige“ ist das Sühnezeichen eines Künstlers der von Eifersucht geleitet einen großen Fehler begangen hat. „Eine Begegnung“ der seltsamen Art hat der russische Zar nach seiner Absetzung in der sibirischen Gefangenschaft. Mit des Wirkens der „dunklen Hand“ des Schicksals will sich ein Theaterdirektor von seiner eigenen Verantwortung befreien. „Die Nacht des Inquisitors“ konfrontiert diesen mit seinen Taten und Untaten und zu spät erkennt er, dass sein Weg Gott gefällig zu dienen, der Falsche war. „Die Fahne“ ist eine humoristische Erzählung über das Auftreten der „Räterepublik“ in einem sächsischen Dorf. „Eine Fjordsage“ berichtet vom Schicksal einer Frau, die andes Meer erst ihren Mann und dann noch auch ihren Sohn verliert. „Das Mammut“ ist eine Episode aus dem ersten Weltkrieg. „Die Narrenpredigt“ zeigt einen von sich überzeugten Pfarrer, das eigentlich er und nicht der von ihm gescholtene Dorfschullehrer das Evangelium nicht verstanden hat.
„Das Phantom“ erschreckt Kaiser Tiberius und er erfährt, dass man dem Geist der Menge nicht entkommen kann.
„Verstrickt“ in einen fürchterlichen Racheschwur ist die junge Baronin Zarnecka. „Der Dornbusch“ verbirgt eine weitere romantisierte Kriegsepisode und die „Frauen“ stellen als Abschluss eine humoristische Liebeserklärung an das weibliche Geschlecht dar.
Nur wenige Erzählungen aus diesem Band könnte man noch zur Phantastik einordnen. Die mich am meisten unter diesem Blickwinkel beeindruckende Erzählung war „Die Nacht des Inquisitors“
Georg von der Gabelentz war ein deutscher Unterhaltungsschriftsteller. Geboren wurde er am 1 März 1868 auf Schloss Lemnitz in Thüringen. Er starb am 10._September 1940 in Münchenbernsdorf.
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14.3.2012 von Bernd.
John Carter : Zwischen zwei Welten
Vorweg gesagt, ich kann die ablehnende Kritik nicht verstehen. Ehrlich gesagt, die literarische Vorlage „Prinzessin vom Mars“, der erste Band der John Carter- Geschichten und überhaupt der literarische Erstling Edgar Rice Burroughs , gibt gar nicht viel mehr her, als die Filmemacher gemacht haben. Die Geschichte ist so dünn wie einige Kritiker angemerkt haben. Aber ohne sich gänzlich von der Vorlage und nur noch dem Titel nach eine John Carter Geschichte gestaltet zu haben, wäre der Kritik bestimmt auch nicht recht gewesen.
Um die Geschichte etwas spannender zu gestalten wurden bereits einige Ereignisse aus den Nachfolgebänden mit hinein konstruiert, so die Rolle der Thern und der Tempel der Issus. Gänzlich verändert hingegen wurde die Art und Weise, wie John Carter zum Mars gelangt. Ist es in der Vorlage ein reiner Willensakt, wurde nun statt dessen eine Technologie eingeführt, die diese Reise uns Technik Verwöhnten plausibler macht. Ehrlich wer hätte denn einen reinen Willensakt abgekauft, da wäre das Geschrei doch noch größer geworden.
Ich habe eine Ausgabe vom ehemaligen Leipziger Kranichborn-Verlag vor mir. Diese ist 1996 erschienen und interessanter Weise ist auf dem Einband und den Innenseiten des Einbandes ein Targ, also einer der grünen Marsbewohner dargestellt. Und diese Illustration entspricht haargenau der Gestaltung der Targs aus dem Film. Auch die Gestaltung der anderen Wesen und Personen folgt den detailgenauen Angaben Burroughs im Buch.
Angenehm verändert wurde die Rolle von Deja Thoris, die im Roman eher unterwürfig dargestellt Prinzessin, wird im Film als selbstbewusste Wissenschaftlerin dargestellt, wäre man hier dem Original gefolgt, wären die Einwände aus einer bestimmten Richtung bestimmt noch massiver.
Was ich wirklich kritisiere ist die 3D-Gestaltung, die ist eher dürftig und andererseits überhaupt nicht notwendig.
Warum der Film bisher ein Boxoffice-Flop ist, kann ich mir nur dadurch erklären, dass auch in den Staaten die John Carter Geschichten wohl in Vergessenheit geraten sind. Ach bei uns ist doch Burroughs mehr oder weniger nur durch seine Tarzan-Romane bekannt. Das er auch im genauso großen Maße Science Fiction, neben den Mars-Romanen auch Abenteuer auf der Venus und dem Mond, geschrieben hat ist wohl auch eher nur einen kleinen Häuflein vor allem älterer SF-Fans bekannt, wie es sich auch gestern im hallesche Cinemaxx erwies.
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